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Kreativität & Technik

Heute ist der Mensch in beinahe allen Lebensbereichen von Kreativität und Technik umgeben und nutzt diese alltäglich. Dabei geht das Technikinteresse bei Kindern und Jugendlichen zurück und es zeigt sich ein beachtlicher Gender-Gap. Die im Fach vermittelte technische Grundbildung schafft Orientierung in unserem Kulturbereich der gegenwärtigen und zukünftigen Lebenswelt. 

 

Die Didaktik des Fachbereichs Kreativität und Technik an der pädagogischen Hochschule Tirol befasst sich mit der Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten in den Bereichen der fachdidaktischen Lehr- und Lernforschung, der Vernetzung von technischen, textilen, kreativen und digitalen Fragestellungen und im Ausbau der Berufsorientierung innerhalb des Fachbereichs.

 

Des Weiteren liefert der Fachbereich stets einen Beitrag zu gesellschaftlichen Leitperspektiven wie Bildung für nachhaltige Entwicklung, Gesundheitsförderung sowie Verbraucherbildung


Forschungsprojekte & Tagungen 

Teaching MINTD-AT

Teaching MINTD-AT

 

Im Projekt „Teaching MINTD-AT“ sollen Diversitäts- und Genderaspekte im Fachbereich Technisches und Textiles Werken analysiert werden. Dazu wurde ein mehrmethodisches Forschungsdesign gewählt.

 

Ebene I geht der Frage nach, welchen Effekt eine inhaltsbezogene Themengestaltung bei Schüler*innen auf das Interesse, den Lernzuwachs und die allgemeine Problemlösefähigkeit unter Einbeziehen der Aspekte Gender und Diversität hat. Diese Interventionsstudie (25 Lerngruppen der 7. Schulstufe) mit Pre-Post-Design wurde so ausgearbeitet, dass in den Experimentalgruppen problemorientiert und in der Kontrollgruppe traditionell handlungsorientiert gearbeitet wird.

 

In Ebene II werden zudem quantitativ Kenntnisse und Einstellungen zu Diversitäts- und Genderaspekten im Fachbereich Technisches und Textiles Werken, Naturwissenschaften und Bildnerische Erziehung von praktizierenden Lehrpersonen mit einem online-Fragebogen ermittelt. Diese dienen dazu, das Projekt in einem größeren Rahmen zu verorten.

 

  Projekthomepage

 

Projektleitung:

Sebastian Goreth

Pedagogical Content Knowledge-Technology (PCK-T)

Pedagogical Content Knowledge-Technology (PCK-T)

 

Im Projekt „Pedagogical Content Knowledge-Technology“ wird zum einen das Ziel verfolgt Teile des Studienverlaufs des neu eingerichteten Studiengangs Technisches und Textiles Werken zu evaluieren, indem fachdidaktische Kompetenzen in einem längsschnittlichen Design erfasst werden. Nach der Testung der Studierendenkohorte im ersten Fachsemester können dann die jeweils individuell erzielten und anonymisierten Testergebnisse mit weiteren Ergebnissen während des Studienverlaufs vergleichend betrachtet werden, um Rückschlüsse auf einzelne Detailaspekte des Studiums zu erhalten.

 

Zum anderen wird untersucht, ob das Videoformat einen positiven Einfluss auf die Förderung der Professionellen Unterreichswahrnehmung (Kompetenzerwerb) hat und wie sich diese ggf. in verschiedenen Analysebereichen unterscheidet. Zur Prüfung der Fragestellung wird ein bereits entwickelter und videobasierter Vignettentest (pilotierende Querschnittsstudie) mit dem Fokus auf die Professionelle Unterrichtswahrnehmung eingesetzt.

 

Projektleitung:

Sebastian Goreth

Hände machen Köpfe

Hände machen Köpfe

 

Bildungstheoretische, politische und ökonomische Interessen sind mit dem Fach Technisches und Textiles Werken/Design und dem Fach Bildnerische Erziehung eng verbunden. Auf Grund der fortwährenden technischen Neuerungen im Bereich der Digitalisierung unterliegen auch diese Fächer einem steten Wandel, der im Unterricht zu berücksichtigen ist.

 

Mit der 1. Kunst- und Werkpädagogischen Tagung Tirol, veranstaltet vom Institut für Schulqualität und Fort- und Weiterbildung (ISPR, PH Tirol) und der Bildungsdirektion Tirol am 15.11.2019 im Haus der Musik, Innsbruck, wurde das Ziel verfolgt, das Fachverständnis in den Bereichen „Technisches und Textiles Werken/Design“ und „Bildnerische Erziehung“ weiterzuentwickeln und mit konkreten Einblicken in Werkstätten, innovativen Workshops und Arbeitsweisen, sowie Kooperationen mit Kultur- und Wirtschaftsinstitutionen das Spektrum didaktischer Potenziale für alle Schulstufen und Schularten zu erweitern.

 

Wissenschaftlicher Input aus Sicht der Neurochirurgie und der Evolutionsbiologie sollte die Relevanz der Kunst- und Werkpädagogik aus anthropologischer Sicht betonen. Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie und Handwerk erläuterten die Anforderungen an die Fächer aus ihrer Perspektive und schilderten dabei ihre Erwartungen. Persönlichkeiten aus Bildung und Politik gaben ihre Sicht in Bezug auf Zukunftsperspektiven und Chancen der manuell geprägten Fächer wieder.

 

Eine Podiumsdiskussion brachte alle Akteurinnen und Akteure an einen Tisch und forderte auf, gemeinsam mit dem Publikum nach Strategien und Entwicklungsmöglichkeiten der Fächer zu forschen.

 

Tagungsverantwortliche: 

Maria Mayr


Schnittstelle zur Lehre

Mitarbeiter*innen

Nicole Gucher

 nicole.gucher@ph-tirol.ac.at

 

Nicole Hecher 

 nicole.hecher@ph-tirol.ac.at

 

StAG - Studentische Arbeitsgruppe

Die studentische Arbeitsgruppe StAG ist als selbst organisierte Gruppe tätig. Ihre Aufgaben sind unter anderem:

 

  • Vermittlung zwischen Studierenden und Dozierenden
  • Organisation von Veranstaltungen im Bereich Kreativität und Technik
  • Mentoring für andere Studierende

 

Ansprechpartner*in:

 

Leah Rusch:

 leah.rusch@stud.ph-tirol.ac.at

 

Matteo Hellbert

 matteo.hellbert@stud.ph-tirol.ac.at

 

Materialien 

Unterrichtsvorschläge können den folgenden Seiten entnommen werden: 

 

https://www.schule.at/portale/werken-technisch.html

https://www.schule.at/portale/werken-textil.html

https://www.tud.ch/ 

https://dgtb.de/unterrichtspraxis/technikunterricht/ 


 

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