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Elementarpädagogik & frühe Bildung

Leitung: 

Barbara Benoist-Kosler

  barbara.benoist@ph-tirol.ac.at 

  Visitenkarte


Der Besuch einer elementarpädagogischen Bildungseinrichtung gehört im deutschsprachigen Raum inzwischen zur Normalbiographie eines Kindes. Krippen und Kindergärten sind aber nicht nur als Betreuungseinrichtungen zu sehen, sondern als Ort, an denen frühkindliche Bildung ermöglicht wird. Elementare Bildungseinrichtungen sind keine Institutionen, die auf die Schule vorbereiten und damit auch keine „vorschulische Einrichtung“, sie weisen ein eigenständiges Bildungsprofil auf.

Das Kind als Akteur seiner Entwicklung, ressourcenorientiert in seinen Bildungs- und Lernprozessen zu begleiten, ist unser zentrales Anliegen.

Aus der Perspektive eines kontinuierlichen Bildungsverlaufs und lebenslangen Lernprozesses sind Krippen, Kindergärten und Schulen „Stationen“ mit je eigenem Auftrag und Aufgaben, Arbeitsweisen und Dynamiken. Elementare Bildungsinstitutionen sind somit keine „vorschulischen“ Einrichtungen sondern Bildungsorte für die frühe Kindheit. Dem gegenseitigen Verständnis der Systempartner in Kindergarten und Grundschule, sowie einer gelingenden Übergangs- und Schuleingangsphase für das Kind und seine Familie, kommen damit besonders bedeutsame Rollen zu. 

Die Studierenden der Primarpädagogik haben die Möglichkeit den Schwerpunkt „Frühkindliche Bildung“ zu wählen und sich in forschungsgeleiteter Lehre, Hospitationen und kleinen Forschungsaufträgen mit den Arbeitsweisen und Prinzipien von Kindergärten vertraut zu machen, ihr Bild vom Kind als kompetenter Akteur seiner eigenen Entwicklung und eigenen Formen der Weltaneigung zu reflektieren und Sicherheit und Kompetenzen für die Gestaltung der Schuleingangsphase und die Unterstützung von Kindern in der Vorschulstufe zu erlangen. Wissen und Kenntnisse zu elementaren Bildungsprozessen.  

In Bachelor- und Masterarbeiten gehen Studierende der Primarpädagogik Fragen nach frühkindlichen Lernprozessen, Ritualen und Organisationsformen einer gelingenden Übergangsgestaltung, zur Bedeutung des Spiels oder der Beobachtung und Dokumentation von Bildungsprozessen in Kindergarten und Grundschule nach. 


Innsbrucker Fachtagung zur Elementarpädagogik

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