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Schulqualität - QMS

Was ist QMS?


QMS steht für das „Qualitätsmanagementsystem für Schulen“. Es wurde im Jänner 2021 mit der Veröffentlichung des Qualitätsrahmens für Schulen und der dazugehörigen schulinternen Qualitätseinschätzung (siQe) eingeführt. Damit begann die schrittweise Zusammenführung der bisher getrennten QM-Systeme für allgemeinbildende Schulen (SQA) und berufsbildende Schulen (QIBB) zu einem einheitlichen System. Seit dem Schuljahr 2021/22 ersetzt QMS diese beiden Vorgängermodelle vollständig.

 

QMS versteht sich als pädagogisches Qualitätsmanagementsystem, das Lernen und Schüler:innen in den Mittelpunkt der Qualitätsarbeit stellt. Es unterstützt Schulen dabei, Entwicklungsprozesse systematisch, zielgerichtet und evidenzbasiert zu gestalten und einen qualitätsvollen Unterricht sicherzustellen.

 

Ein zentraler Aspekt von QMS ist die datengestützte Schul- und Unterrichtsentwicklung: Schulen nutzen qualitative und quantitative Daten, um Stärken und Entwicklungsfelder zu identifizieren, Maßnahmen gezielt abzuleiten und deren Wirkung zu überprüfen. So werden Entscheidungen fundiert getroffen und Schulqualität nachhaltig weiterentwickelt.

 

QMS fördert das Verständnis von Schulen als lernende Organisationen, die sich kontinuierlich weiterentwickeln und ihre pädagogische Arbeit reflektiert gestalten.

 

 

Unterstützung durch die Pädagogische Hochschule Tirol

 

Die Pädagogische Hochschule Tirol (PHT) begleitet Schulen bei der Implementierung von QMS. Im Rahmen einer Qualifizierungsinitiative des BMBWF wurden Lehrende der PHT für diese Aufgabe nominiert.

 

Das QMS-Team am Zentrum für Leadership und Schulentwicklung der PHT schulte alle Tiroler Schulführungspersonen und Qualitätsschulkoordinator:innen (Q-SK) in den Grundlagen und Instrumenten des Qualitätsmanagementsystems. Besonderer Fokus liegt dabei auf der kompetenten Nutzung von Daten zur Schul- und Unterrichtsentwicklung im Sinne eines evidenzbasierten Qualitätsmanagements.

 

Ergänzend dazu werden regelmäßig QMS-spezifische Lehrveranstaltungen für Schulleitungen und Q-SK angeboten, um die Arbeit mit dem Qualitätsrahmen zu vertiefen und die datengestützte Steuerung schulischer Entwicklungsprozesse professionell zu begleiten.

 

 

QMS braucht Expert:innen

 

Die Rolle der/des Qualitätsschulkoordinator:in (Q-SK) erfordert fundierte Kenntnisse im Qualitätsmanagement, eine reflektierte Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle sowie den sicheren Umgang mit den Instrumenten des QMS.

 

Besonderes Augenmerk gilt dabei der Fähigkeit, Daten systematisch zu erheben, zu interpretieren und für die Schul- und Unterrichtsentwicklung nutzbar zu machen. Der Hochschullehrgang (HLG) „Qualitätsmanagement in Schulen (für Q-SK)” vermittelt diese Expertise in drei Semestern und qualifiziert die Teilnehmer:innen für eine zentrale Rolle in einem datengestützten, professionellen Schulentwicklungsprozess. Neustart im Sommersemester 2026

 

Aktuelle Fortbildungen zu QMS
Die QMS Post - bleiben Sie auf dem Laufenden

Offizielle Webseite QMS (bmb)
Offizielle Webseite IQES
Erster QMS-KONGRESS für Schulleitungen und Q-SK 2024
Zweiter QMS-KONGRESS für Schulleitungen und Q-SK 2025

 

 

 

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Hochschullehrgänge - Zentrum für Leadership und Schulentwicklung

Zentrum für Leadership und Schulentwicklung

Das Zentrum für Leadership und Schulentwicklung (ZLS) organisiert, veranstaltet und evaluiert passende Angebote für Führungspersonen im Bildungsbereich. Es ist am Institut für Personal- und Organisationsentwicklung der PHT angesiedelt. Das Zentrum versteht sich als Lern- und Ausbildungsort für professionelles Führen und Leiten in allen Bereichen der pädagogischen und administrativen Aufgaben in Aus-, Fort- und Weiterbildung und legt besonderen Wert auf zunehmende Vernetzung regional, national und international.


Hochschullehrgänge

Die Weiterbildung von Leitungspersonen im Bildungsbereich ist eine der Kernaufgaben des Zentrums für Leadership und Schulentwicklung (ZLS). Unsere Hochschullehrgänge unterstützen Sie bedarfsgerecht.

HLG "Schulen professionell führen – Vorqualifikation" (20 ECTS)

Ziel ist es, Ihnen als potenzielle, zukünftige schulische Führungsperson die pädagogischen, funktionsbezogenen, sozialen und personalen Kompetenzen dieser Rolle bewusst zu machen und Sie auf das Führen einer solchen Organisation vorzubereiten.


Download: Folder professionell führen – Vorqualifikation
Download: Curriculum Schulen professionell führen – Vorqualifikation

HLG "Mentoring – Berufseinstieg professionell begleiten" (15 ECTS)

Der Hochschullehrgang „Mentoring: Berufseinstieg professionell begleiten Teil 1 Praxislehrpersonen“ befähigt erfahrene Lehrpersonen zum professionellen Aufbau von förderlichen Beziehungen zu Studierenden im Rahmen der pädagogisch-praktischen Studien mit dem Ziel, diese durch einen strukturierten Mentoring-Prozess in ihrer professionellen Entwicklung der beruflichen, sozialen und persönlichen Dimension des Lehrberufs zu begleiten.


Die Teilnehmer/innen des Hochschullehrgangs können nach erfolgreich absolviertem Studium die von ihnen als Praxislehrperson gesetzlich geforderte Tätigkeit professionell und im Sinne einer Qualitätsentwicklung von Schule und Unterricht ausführen. Sie verstehen den Mentoring-Prozess als gewinnbringend für Studierende der Lehrer/innenausbildung, sich selbst und das System Schule.


Download: Folder Mentoring – Berufseinstieg professionell begleiten
Download: Curriculum Mentoring – Berufseinstieg professionell begleiten

HLG "Führungsmanagement für Leiter:innen elementarpädagogischer Einrichtungen" (12 ECTS)

Das Leiten und Führen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die sich im ständigen Wandel befindet und maßgeblich die Gesamtqualität in den Bildungsinstitutionen bestimmt. Die Führungsrolle will bewusst und professionell gestaltet und gelebt werden. Die Basis guter Führung ist Vertrauen und Wertschätzung sowie eine dialogische, partizipative und gendergerechte Haltung. Leiterinnen und Leiter elementarpädagogischer Bildungseinrichtungen sind wichtige Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im gesamten System und befinden sich somit an einer Schlüsselposition im frühpädagogischen Bildungsbereich.

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