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Ernährung & Gesundheit

Ansprechpartnerin für Berufsbildungsforschung 

 

Regine Mathies

  regine.mathies@ph-tirol.ac.at 

  Visitenkarte 


Die Qualität der beruflichen Bildung ist ein wesentlicher Faktor für die Sicherung und Entwicklung der Wirtschaftsleistung eines Landes. Gleichzeitig sind die Systeme beruflicher Bildung gerade auch in sozial- und bildungspolitischer Hinsicht besonders bedeutsam, integrieren sie doch (im deutschsprachigen Raum) den weitaus größten Anteil der nachwachsenden Generation in Arbeitswelt und Gesellschaft.

 

Vor diesem Hintergrund ist es im Rahmen der Berufsbildungsforschung an der Pädagogischen Hochschule Tirol ein Anliegen, das Zusammenspiel von Beruf und Bildung evidenzbasiert und in enger Kooperation mit anderen der Berufsbildung verantwortlichen Institutionen berufspädagogisch zu legitimieren und zu konkretisieren. Besonders hervorzuheben ist dabei die Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck im Rahmen des Innovationsclusters Berufsbildungsforschung (InnVET) und der ‚Lead‘ der PH Tirol für zwei von fünf wissenschafts- und professionsorientierten Arbeitseinheiten der Sekundarstufe Berufsbildung, die österreichweit vernetzt arbeiten.

 

Das Forschungsfeld Ernährung und Gesundheit im Rahmen der Berufsbildung wird unter dem Dach der 2017 installierten wissenschafts- und professionsorientierten Arbeitseinheit 3 der Sekundarstufe Berufsbildung Ernährung - Gesundheit - Bewegung sowie Gastronomie und Lebensmittel bearbeitet. Neben laufenden Projekten und Publikationen findet auch ein stetiger Austausch mit Schulen, Universitäten und Fachhochschulen sowie weiteren mit der Thematik befassten Institutionen aus Wirtschaft und Gesellschaft (z.B. Fachgesellschaften) statt.


Leitung der Arbeitseinheit 3  

Birgit Wild

  birgit.wild@ph-tirol.ac.at 

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...in Zusammenarbeit mit Mitgliedern aus der PH Tirol, PH Oberösterreich, PH Steiermark und PH Wien.


Projekte & Schwerpunkte

"Guten APPetit“- digitale Kompetenzen in einer webbasierten Ernährungswelt

"Guten APPetit“- digitale Kompetenzen in einer webbasierten Ernährungswelt

 

Die Suche nach „Ernährung + App“ resultiert aktuell in 308 Applikationen – Tendenz stark steigend. Diese sollen als Einkaufshilfen, Rezeptsammlungen, Quiz-Spiele oder gar zur Beurteilung des eigenen Essverhaltens zum Einsatz kommen (In Form, 2016).

Doch wann handelt es sich um valide Quellen, die auf wissenschaftlicher Evidenz basieren, welche das Prädikat „pädagogisch wertvoll“ verdienen?

 

Im Rahmen des Forschungsprojektes wurden zu folgenden Forschungsfragen Daten erhoben und ausgewertet. Welche evidenzbasierten? Qualitäts- & Bewertungskriterien wurden bisher schon definiert, implementiert und evaluiert? Wie kann gewährleistet werden, dass Apps/webbasierte Medien, welche im Rahmen des Unterrichts verwendet werden, evidenzbasiert sind und diesen Kriterien entsprechen? Worauf ist aus sprachlicher Sicht, im Sinne der effizienten und effektiven Ernährungskommunikation, zu achten?

 

Ziel ist es eine Checkliste für die sichere Verwendung solch webbasierter Programme im Unterricht zu erstellen, um in weiterer Folge einen Kriterienkatalog zu definieren. Dabei werden die notwendigen erweiterten Kompetenzen analysiert und Strategien formuliert, um die Nutzungskompetenz der Anwender zu stärken.

 

Der Kriterienraster als „Tool“ zur Bewertung von webbasierten Ernährungsmedien wird einer breiten öffentlichen Fachgruppe zugänglich sein und auch im Rahmen der forschungsgeleiteten Lehre auf akademischer Ebene veröffentlicht, angeboten und verwendet. Dadurch erfüllen sich somit auch die Ziele, zum Ausbau und zur Etablierung der Forschungsexpertise am Standort. (AE 3, FC-Ernährung, u.a. Partner) 

 

Quellen: 


Überall, M., Lerchbaumer, M., Meliss, C., & Wild, B. (2018). „Guten APPetit!“–Digitale Kompetenzen in einer webbasierten Ernährungswelt. HiBiFo–Haushalt in Bildung & Forschung, 7(2).

 

Der Kriterienkatalog für die Ernährungsapps wird zur freien Verfügung gestellt  Sie finden ein pdf-Dokument am Ende dieser Seite (Ernährung & Gesundheit).

Ernährung 2.0 - wissenschaftlich fundiert

Ernährung 2.0 - wissenschaftlich fundiert

 

Im Zeitalter der Informationsgesellschaft sind soziale Medien im beruflichen und privaten Alltag längst etabliert und selbstverständlich geworden. Auch Ernährungsthemen sind medial präsent und finden sich in unterschiedlichster Form im Internet wieder. Von Foodblogs über Vlogs von InfluencerInnen bis hin zu Rezeptdatenbanken und alternativen Ernährungskonzepten finden sich im Web die verschiedensten Kanäle, die rund um das Thema Ernährung kommunizieren (Endres, 2016). Laut neuesten Umfragen nutzen insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene soziale Medien ganz regelmäßig, wovon jeder fünfte schon einmal sein Essen in der Online-Community geteilt hat (Lerchbaumer & Überall, 2018). Einerseits birgt diese digitale Ernährungswelt die Gefahr, dass sich „Ernährungs-Fake-News“ und pseudowissenschaftliche Wahrheiten unkontrolliert im Netz verbreiteten, auf der anderen Seite stellen digitale Medien aufgrund ihrer Reichweite und Aufbereitung eine große Chance für die Ernährungskommunikation in Bildung und Wissenschaft dar. Doch kann zwischen wissenschaftlichen Fakten und pseudowissenschaftlichen Statements und Empfehlungen überhaupt noch differenziert werden und falls ja - WIE? 

 

 


Ziel dieses Projekts ist es, zu erforschen, welche Aufgaben, Chancen und/oder Risiken sich für den Ernährungsbereich und den Ernährungsunterricht ergeben. Eine weitere Forschungsfrage ist auch, woran Nutzer*innen evidenzbasierte Ernährungsinformationen in digitalen Medien erkennen und nach welchen Kriterien, geeignete wissenschaftliche Plattformen ausgewählt werden können.

 

Weiters soll ein Fortbildungsmodul zu „Social Media Food“ Essen und Ernährung im Zeitalter von digitalen Medien, entwickelt werden.

 

Ansprechperson: 

 

Dr. Birgit Wild

Gemeinsam essen in Tirols Bildungseinrichtungen

Gemeinsam essen in Tirols Bildungseinrichtungen

 


Projektverantwortung: Die Initiative Gemeinsam Essen in Tirols Bildungseinrichtungen wird im Team Bildung für nachhaltige Entwicklung und Gesundheit koordiniert. Unter diesem Link finden Sie nähere Informationen. 

 


Einbindung der Arbeitseinheit in das Pilotprojekt zur Strategiefindung einer nachhaltigen und gesunden Schulverpflegung in Tirol (Strategieentwicklung, Leitfadenerstellung, ggf wissenschaftliche Begleitung und Evaluierung).

 

Nähere Informationen 

 

Partner:

-          Life-Health-Science-Cluster Tirol

-          Thematisches Netzwerk Ernährung (TNE)

-          Österreichische Gesellschaft für Fachdidaktik (ÖGFD)

-          DACH-Community zur Ernährungs- und Verbraucher*innenbildung

-          https://www.sipcan.at/


Allgemeines 

Kooperationen