Drei intensive Tage standen ganz im Zeichen der inhaltlichen Vertiefung, der Vernetzung der Work Packages und der gemeinsamen Weiterentwicklung der AI2PI Teacher Academy. Gemeinsam mit den europäischen Vertreter:innen der Partnerhochschulen wurde weiter daran gearbeitet, KI-Kompetenzen verantwortungsvoll und praxisnah in die pädagogische Praxis zu integrieren.
Einblicke, Verknüpfungen, Weiterdenken
Bereits zum Auftakt wurde der Gesamtüberblick über Projektziele, Zeitplan, Deliverables und nächste Schritte geschärft. In den anschließenden INSIGHTS-Sessions präsentierten die Work Package-Leitungen den aktuellen Stand ihrer Arbeit, zentrale Erkenntnisse und Zwischenergebnisse sowie konkrete Take-aways für die folgenden Arbeitspakete.
Besonders deutlich wurde die enge Verzahnung zwischen Meta-Analyse und Modellentwicklung: Die Ergebnisse der Scoping Review lieferten wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung des AI-Literacy-Kompetenzmodells. In vielfältigen Diskussions- und Entwicklungsphasen – unter anderem im inspirierenden Ambiente eines traditionsreichen Innsbrucker Cafés – wurden diese Zusammenhänge vertieft und strukturell weitergedacht. Intensiv wurde die bevorstehende europaweite Lehrer:innenbefragung weiter geplant und die Fragebogenitems diskutiert. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Ableitung zentraler Strukturen und Inhalte für die Curriculumsentwicklung.
Perspektivenwechsel mit Weitblick
Ein besonderes Highlight bildete der gemeinsame Arbeitsnachmittag am Hausberg – dem Patscherkofel. Zwischen Seilbahnfahrt, Bergpanorama und Workshop-Phasen wurden zentrale Fragen zur Modulstruktur, zur Plattformgestaltung sowie zu nächsten Umsetzungsschritten diskutiert. Die Verbindung aus Bewegung, Natur und konzentrierter Arbeitsatmosphäre förderte kreatives Denken und kollaborative Entscheidungsprozesse.
Qualität sichern – Zukunft gestalten
Abgerundet wurde das Meeting mit einer Ideenbündelung durch einen Input zur Qualitätssicherung und der Evaluation der Veranstaltung. Offene Fragen wurden gebündelt, Verantwortlichkeiten geklärt und die nächsten Meilensteine festgelegt.
Das Spring Meeting in Innsbruck war damit weit mehr als ein Status-Update: Es war ein intensiver, abwechslungsreicher und hochgradig kollaborativer Arbeitsprozess, der die inhaltliche Kohärenz zwischen den Work Packages sichtbar machte und die strategische Weiterentwicklung des Projekts entscheidend voranbrachte. Mit geschärftem Gesamtverständnis, klar definierten Schnittstellen und konkreten nächsten Schritten geht AI2PI nun in die nächste Phase – mit dem gemeinsamen Ziel, KI-Kompetenzen nachhaltig und verantwortungsbewusst in Europas Bildungslandschaft zu verankern.