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FAQ zum HLG Inklusive Elementarpädagogik

Antworten auf häufig gestellte Fragen (Frequently Asked Questions)

 

Wann und wie (Präsenz oder virtuell) finden die Lehrveranstaltungen statt?

Der aktuelle Rahmen-Lehreplan (siehe Lehrveranstaltungskalender) sieht vor:
Mittwoch bzw. Montag (4 UE), virtuell, 17:00 - 20:15 Uhr
Freitag/Samstag-Block (15 UE), Präsenz, Freitag 14:00 - 19:00 Uhr, Samstag 9:00 - 12:15 Uhr; 13:00 - 17:15 Uhr.
Viele Termine findet virtuell statt, um Studierenden, die aus entfernteren Regionen in Tirol und aus Vorarlberg kommen, die Teilnahme am HLG zu erleichtern.


Was ist bei der Bewerbung hochzuladen?

Nachweis über BAFEP-Abschluss 
und Bestätigung über das aktive Dienstverhältnis.

     Anleitung zur Bewerbung


Gibt es Reihungskriterien für die Aufnahme?

Das Rektorat hat Regelungen für die Reihung von Aufnahmebewerber:innen verordnet, die Veröffentlichung erfolgt im Mitteilungsblatt der Pädagogischen Hochschule Tirol:

  1. Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen
  2. Zum Hochschullehrgang werden Bewerberinnen aus Tirol und Vorarlberg nach dem Verteilungsschlüssel 2:1 zugelassen. D.h. von max. 30 Plätzen werden 20 an Bewerber*innen aus Tirol, und 10 an Bewerber*innen aus Vorarlberg vergeben.
    Von Bewerber*innen eines Bundeslands nicht in Anspruch genommen Studienplätze können entsprechend der weiteren Reihungskriterien an nachfolgend gereihte Personen vergeben werden.
  3. Aufrechtes Dienstverhältnis:
    Personen mit einem aufrechten Dienstverhältnis in einer elementaren Bildungseinrichtung oder einer Einrichtung der familienunterstützenden Frühförderung werden vor Personen ohne Anstellung gereiht.
  4. Mindestens 5-jährige Berufserfahrung:
    Personen mit 5 und mehr Dienstjahren werden vor anderen mit weniger Dienstjahren gereiht.
  5. Zeitpunkt der vollständigen Abgabe der Bewerbungsunterlagen

Wann weiß ich, ob ich einen Studienplatz bekommen habe?

Zwei Wochen nach Bewerbungsende (bis zum 10. Juni 2022) werden Sie über ihren Fixplatz beim HLG Inklusive Elementarpädagogik informiert. Muss man während des Lehrganges aktiv in einer elementarpädagogischen Einrichtung arbeiten?   

Bei der Anmeldung ist ein Nachweis über die Beschäftigung in einer einschlägigen Einrichtung (Elementarpädagogik, Frühe Hilfen) in Tirol oder Vorarlberg zu erbringen. Empfohlen wird eine zumindest geringfügige Berufstätigkeit während der Zeit des Lehrgangs. Wegen der hohen zeitlichen Belastungen durch den Besuch eines berufsbegleitenden Hochschullehrganges wird empfohlen, eine etwaige Vollzeitanstellung zu reduzieren. 


Ich habe in einem anderen Land die Ausbildung gemacht.
Werde ich für den HLG zugelassen?

Voraussetzung ist der Abschluss der BAfEB oder des HLG Elementarpädagogik.
Wenn Ihre Ausbildung in Österreich für eine Tätigkeit als Fachkraft in Kindergarten und Krippe angerechnet wurde, werden Sie zugelassen.


Wie ist die Praxis organisiert?

Für die Ausbildung zur Inklusiven Elementarpädagog:in ist es von zentraler Bedeutung, die verschiedenen Arbeitsbereiche in möglichst unterschiedlichen Institutionen und Settings kennen zu lernen. Daher ist lt. Curriculum pro Semester ein Praktikum von ca. 58 Stunden außerhalb der eigenen elementarpädagogischen Einrichtung vorgesehen. Sie lernen unterschiedliche Integrations-, Inklusions- und heilpädagogische Gruppen sowie entsprechende Einrichtungen kennen und gewinnen Einblick in Arbeit der Inklusiven Elementarpädagog:innen.
Im ersten und dritten Semester der Ausbildung bearbeiten Sie im Rahmen der pädagogisch-praktischen Studien zusätzlich Aufgabenstellungen, die Ihre eigene Gruppe / Ihren eigenen beruflichen Standort betreffen (22 Stunden im Semester).
Die Gesamtpraktikumszeit in den vier Semestern beträgt 276 Stunden.

Voraussetzung für eine Praktikumseinrichtung ist in der Regel die Anwesenheit einer „SOKI-Fachkraft“ bzw. „inklusiven Elementarpädagogin“ in der Gruppe (eine Gruppe mit einem Kind mit Down-Syndrom und Personal ohne entsprechende Ausbildung („Normal-Fachkraft“) würde also nicht genügen). 
Folgende Einrichtungen kommen grundsätzlich in Frage: Krippen, Kindergärten, Einrichtungen und Institutionen zur Förderung der Integration von Kindern bis 7 Jahren, Sonderschule 1. Klasse bzw. inklusive Vorschule etc. 
Mit dem Arbeitsgeber bzw. Träger kann/sollte eine Freistellung für die Zeit des Praktikums vereinbart werden. 
Die Studierenden haben ein Vorschlagsrecht für die Wahl der Praxisplätze.
Studierende, die bereits in Integrationsgruppen arbeiten, können nach Absprache mit der Praktikumsbetreuung Teile der „Fremdpraxis“ in der eigenen Gruppe absolvieren.


Besteht Anwesenheitspflicht bei den Lehrveranstaltungen?

Ja, es besteht Anwesenheitspflicht bei allen Lehrveranstaltungen.


Werden Vorstudien angerechnet?

Sie können nach Zulassung zum Hochschullehrgang um Anerkennung einzelner Lehrveranstaltungen eines Vorstudiums an einer tertiären Bildungseinrichtung (Universität / Hochschule) ansuchen, welche im Inhalt und im ECTS-Ausmaß gleich- oder höherwertig sind. Wir bitten um Verständnis, dass wir im Detail keine Auskunft über etwaige Anrechnungen geben können, bevor Sie nicht Studierende:r der PH Tirol sind und formell um Anrechnung ansuchen.
Der Anrechnungsantrag wird über PH-Online gestellt.


Gibt es eine Mindestteilnehmer:innenzahl?

Der Hochschullehrgang Inklusive Elementarpädagogik startet ab 15 Teilnehmer:innen.
Maximal 30 Studierende können einen Studienplatz erhalten.


Kann man als Inklusive:r Elementarpädagog:in nur im Kindergarten oder in der Krippe arbeiten?

Grundsätzlich kann auch in anderen Berufsfeldern gearbeitet werden. Als Nachfolgeausbildung für die Ausbildung „Sonderkindergartenpädagogik und Frühförderung“ qualifiziert der Lehrgang Inklusive Elementarpädagogik beispielsweise zu 100 Prozent für die Leistung „Frühförderung“ im Rahmen der Behindertenhilfe in Tirol. 


Gibt es Parkmöglichkeiten an der PH-Tirol?

Auf den umliegenden Straßen der PH-Tirol bestehen Parkmöglichkeiten. 
Kosten: Freitags Ganztages 8,-€ (halbe Stunde 1 €), Samstag/Sonntag frei.


In welchem Abstand findet der Lehrgang statt?

Der Zeitpunkt ist abhängig von den Ressourcen und der Nachfrage seitens der Studierenden, vermutlich alle zwei Jahre.