Der Austausch zwischen Uganda und Österreich zeigt, wie internationale Kooperation in der Lehrer:innenbildung gelingen kann.
Im Rahmen eines Erasmus+ Projekts besuchte im Sommersemester 2026 eine siebenköpfige Delegation der Universität Gulu in Uganda die PH Tirol. Unter der Perspektive Globalen Lernens setzen sich Dozierende aus Uganda und Österreich mit der Frage auseinander, wie Kompetenzorientierung innovativ in der Lehramtsausbildung umgesetzt werden kann. Der Besuch aus Uganda ist die Fortsetzung einer Reise einer Delegation der PH Tirol nach Uganda im November 2025.
Von besonderem Interesse für die PH Tirol sind die Erfahrungen aus Uganda im Bereich Service Learning. Bei diesem Ansatz bilden soziale, ökologische, politische und ökonomische Herausforderungen in Gemeinden den Ausgangspunkt für die Umsetzung des Curriculums in der Lehramtsausbildung.
Im Zuge des Besuchs wurde auch ein eintägiges hybrides Symposium durchgeführt, bei dem Studierende der Berufsbildung in Uganda und Österreich ihre Projekte zu Service Learning zur Diskussion stellten. Dem Symposium war eine mehrmonatige virtuelle Zusammenarbeit der Studierenden vorausgegangen.
Die Region rund um Gulu war von 1986 bis 2006 Schauplatz eines Bürgerkriegs. Die Unterstützung des Wiederaufbaus sowie gesellschaftlicher Transformationsprozesse stellt eine zentrale Mission der Universität Gulu dar. Uganda ist zudem ein Schwerpunktland der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit.