Tools und Konzepte der Finanzbildung für den Unterricht
Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher:innenbildung vermittelt Kindern und Jugendlichen jene Kompetenzen, die sie zu einer aktiven und reflektierten Teilnahme am Wirtschaftsleben befähigen. Als fächerübergreifendes Thema ist Finanzbildung fest in den Lehrplänen verankert und stellt ein zentrales Anliegen der nationalen Finanzbildungsstrategie dar.
Doch wie können Pädagog:innen das entsprechende Wissen und die dafür nötigen Kompetenzen im pädagogischen Alltag verankern und den Kindern und Jugendlichen im Unterricht vermitteln? Und welche Unterstützungsangebote stehen ihnen dabei zur Seite?
Auf diese Fragen gibt diese Veranstaltung Antworten: Sie informiert über Methoden und konkrete Möglichkeiten, Finanzbildung im Unterricht umzusetzen, und bietet Lehrpersonen zugleich die Gelegenheit, sich vor Ort über bestehende Unterstützungsangebote zur Finanzbildung zu informieren. Ein anschließendes Get-together bei Buffet lädt zum gegenseitigen Austausch in ungezwungener Atmosphäre ein.
Montag
Kassasaal OeNB
Begrüßung und Organisatorisches
Kassasaal OeNB
Grußworte
Landesrätin MMag.a Dr.in Cornelia Hagele
Kassasaal OeNB
Keynote
Dr. Stefan Humer
Seminarräume WKT
Workshop Elementarpädagogik
WKT Seminarraum M019
Carina Berthold, MSc
Vom Spielgeld zum Einkaufszettel: Kinder lernen Geld und Konsum verstehen
Workshop Primarstufe
WKT Seminarraum M017
Maximilian Estl. MSc, Michaela Haumer MEd BSc
Finanzbildung in der Volksschule
Workshop Sekundarstufe I
WKT Seminarraum M020
Dominik Stecher, MSc MBA
Projektorientierte Geld- & Wirtschaftsbildung in der Mittelschule
Workshop Sekundarstufe II
WKT Seminarraum M018
Mag. Gregor Schlatte
Finanzbildung im Unterricht gestalten
Festsaal WKT
Ausstellung Finanzbildungsanbieter und gemeinsamer Ausklang mit Buffet.
Keynotespeaker
Stefan Humer ist Gruppenleiter, Abteilung für Finanzbildung und Kultur der OeNB
Workshopleiter:innen
Workshop Elementarpädagogik
Vom Spielgeld zum Einkaufszettel: Kinder lernen Geld und Konsum verstehen – Finanzbildung im Unterricht gestalten
- Warum ist Finanz- und Verbraucher:innenbildung bereits im Kindergarten Thema? (inkl. Vorstellung des Projekts von OeNB und BMASGPK)
- Wie können Kinder den Wert von Geld sowie die Grundlagen von Sparen, Kaufen und Verkaufen verstehen?
- Wie lernen Kinder, Konsumentscheidungen bewusst zu treffen und zwischen Bedürfnissen und Wünschen zu unterscheiden?
- Wie können Kinder zu reflektierten, verantwortungsvollen und kritischen Konsument:innen werden?
- Vorstellung und Arbeit mit den entwickelten Materialien für den Kindergarten
Carina Berthold ist Wirtschaftspädagogin im Finanzbildungsteam der OeNB
Workshop Primarstufe
Finanzbildung in der Volksschule
Nach einer Verortung der sozioökonomischen Wirtschafts- und Finanzbildung im aktuellen Lehrplan der Primarstufe wird aufgezeigt, wie Anknüpfungspunkte finanzieller Themen zur Lebensrealität gefunden werden können. Wir befassen uns mit dem Einsatz digitaler und analoger Materialien im Unterricht und analysieren die Potenziale von innovativen Unterrichtskonzeptionen und –materialien. Schließlich widmen wir uns noch dem Einfluss der Erziehungsberechtigten auf die finanzielle Bildung im Allgemeinen und deren Einfluss durch die Taschengeldvergabe.
Maximilian Estl ist Wirtschaftspädagoge und seit 2015 bei der OeNB und dort für Schul- und Universitätsprojekte verantwortlich. Er ist Lehrveranstaltungsleiter im Masterstudium Lehramt GWB an der Universität Wien und Salzburg
Workshop Primarstufe
Finanzbildung in der Volksschule
Michaela Haumer ist ausgebildete Lehrerin für Mathematik sowie Geographie und wirtschaftliche Bildung. Seit 2024 ist sie für Schulprojekte für die Primarstufe der OeNB verantwortlich.
Workshop Sekundarstufe I
Der Workshop gliedert sich in zwei Schwerpunkte:
Entrepreneurship Education – Von der Idee zum Produkt: In diesem Teil erarbeiten wir, wie Schüler:innen den Weg einer Produktentstehung (Ideenfindung, Kalkulation, Vermarktung) spielerisch und fächerübergreifend durchlaufen können. Ziel ist es, unternehmerisches Denken als Teil der Finanzbildung begreifbar zu machen.
Die Finanzwoche – Finanzbildung in die Schule integrieren: Hier wird ein Modell vorgestellt, wie eine gesamte Schulwoche themenzentriert gestaltet werden kann. Durch die Auflösung des klassischen Stundenplans können komplexe Finanzthemen vertieft und mit externen Partnern oder Projektarbeiten verknüpft werden.
Dominik Stecher ist Lehrer für Deutsch, Geographie und wirtschaftliche Bildung sowie QSK und Schulleiterinstellvertreter an der Mittelschule Achensee. Die MS Achensee ist seit 4 Jahren eine von österreichweit 60 Pilotschulen der Stiftung Wirtschaftsbildung
Workshop Sekundarstufe II
Finanzbildung im Unterricht gestalten
Finanzielle Allgemeinbildung ist ein wesentlicher Baustein für mündige Entscheidungen im Alltag und Beruf. Ausgehend von den Leitlinien der Nationalen Finanzbildungsstrategie werden aktuelle Daten zur Finanzkompetenz von Jugendlichen in Österreich beleuchtet. Initiativen und fachdidaktische Ansatzpunkte für den Unterricht, die nachhaltiges Finanzverhalten fördern und konsumrelevante Entscheidungsfähigkeit stärken, werden vorgestellt bzw. diskutiert
Gregor Schlatte ist im Bundesministerium für Bildung tätig. In der Abteilung für kaufmännische und humanberufliche Schulen (I/9) ist er Referent für Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung. Weitere Themen sind: Entrepreneurship Education, COOL und ACT. Vor seiner Tätigkeit beim BMB war er Lehrer an einer BHAK/S.
Aussteller von Finanzbildungsangeboten
Arbeiterkammer Tirol – AK werkstatt
Arbeitsgemeinschaft Wirtschaft Schule IBW
Hochschule Kufstein Tirol
FLIP/Erste Group
Hypo Tirol Bank
Land Tirol Infoeck der Generationen
LEA Let´s Empower Austria
OeNB
Stiftung Wirtschaftsbildung
Three Coins
Ecomania Tiroler Sparkasse
Tiroler Versicherung
Uniqa Versicherungen Landesdirektion Tirol
Universität Innsbruck, Geografie und wirtschaftliche Bildung
Volksbank Akademie Tirol
Volkswirtschaftliche Gesellschaft Tirol
WKT Tirol Sparte Information & Consulting