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„Nicht lebensfroh - überlebensfroh!“ Zeitzeugin des Holocaust Marion Fischer

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Beginn
Ende
Ort
Großer Hörsaal, Pädagogische Hochschule Tirol
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„Es war schon damals kein Honiglecken, Flüchtling zu sein, wie auch heute nicht“, betont Marion Fischer, geboren im Burgenland, 1938 gezwungen zur Flucht, aufgewachsen in Lagern des faschistischen Italien und knapp der Deportation ins KZ Auschwitz entkommen.
Vier Jahre lang ist sie mit ihrer Familie in der Schweiz geduldet, dann wird sie nach Meran abgeschoben, ab 1951 ist Tirol ihre neue Heimat. 1988 verlässt Marion Fischer zeitweilig Innsbruck. Unbekannte hatten ihr kleines Geschäft in Innsbruck mit einem Judenstern beschmiert, sie am Telefon grob beschimpft.

Seit Jahren besucht Marion Fischer als Zeitzeugin Schulen in Tirol und Italien: „Es ist meine Pflicht, jungen Menschen meine Erfahrungen weiterzugeben und über mein Leben als jüdischer Flüchtling zu sprechen.“

 

  Gespräch am Podium mit anschließender Publikumsdiskussion

  • Einlass ab 18:45 Uhr
  • Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der 2G-Regel statt.
  • Anmeldung und Rückfragen institut.ife@ph-tirol.ac.at

 

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