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MINT | Entwicklung von GPS-angepassten Fragebögen zur Ableitung von Maßnahmen zur psychologischen Unterstützung während der Corona-Krise

Bildrechte

Bildautor_in
SHM
Bildlizenz
Artikelbild
Beginn
Ende
Ort
Pastorstraße 7, Hörsaal 2
Details

VORTRAGENDE:
Dr.in rer. nat. Melanie Platz ist Universitätsprofessorin für Mathematikdidaktik an der Universität des Saarlandes

DISKUSSIONSLEITUNG:
Dr. phil. Sebastian Goreth, M.A


Die psychische Befindlichkeit und Ängste von Lehrer:innen in Tirol im Zusammenhang mit der Corona-Krise wurden während dem Lockdown im Frühjahr 2020 von der Pädagogischen Hochschule Tirol erhoben. 2317 Datensätze wurden ausgewertet und der verwendete, gezielt für Lehrer:innen in Tirol entwickelte Fragebogen wurde als Open Content zur Verfügung gestellt. Dieser kann übersetzt und auf andere Bereiche, Länder und Zielgruppen übertragen und an deren Anforderungen und  Rahmenbedingungen angepasst werden, um weitere GPSgerechte Fragebögen zu entwickeln.
Aus den Ergebnissen können Rückschlüsse für die psychologische Beratung z.B. über Telemedizin gezogen werden. Die Verwendung von Open Data Kit (ODK) (u.a. auch verwendet vom Roten Kreuz) für die Implementierung der entwickelten GPS-angepassten Fragebögen ermöglicht es, die GPS-Koordinaten der Nutzer zu sammeln und durch adaptives Testen kann der Fragebogen an die Anforderungen und Einschränkungen der Nutzer angepasst werden. Auf diese Weise könnte der Fragebogen zu einem Rahmen für die Selbsteinschätzung führen, der vom Benutzer privat gehalten oder auf verschlüsselte Weise für die Anamnese der öffentlichen Gesundheitszentren im jeweiligen Land freigegeben werden kann.
Als Multiplikator:innen spielen Lehrer:innen in der Corona-Krise eine zentrale Rolle und es können Rückschlüsse für die Lehrer:innenaus- und -fortbildung gezogen werden u.a. mit Bezug auf die Vermittlung gezielter Problemlösestrategien.

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