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MINT | Chronobiologie – Der Home-Office-Schlafrhythmus spricht für spätere Unterrichtszeiten

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Virtuell (Anmeldung gerne unter sebastian.goreth@ph-tirol.ac.at)
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VORTRAGENDER:
Dr. phil. Dipl.-Soz. Christian Vollmer ist Professor für quantitative Methoden an der Pädagogischen Hochschule Tirol.

DISKUSSIONSLEITUNG:
Dr. phil. Sebastian Goreth, M.A


Der circadiane Rhythmus beschreibt das tägliche Schlaf-Wach-Verhalten von Menschen und anderen Tieren. Die Chronobiologie untersucht individuelle Unterschiede im circadianen Rhythmus. Aufgrund dieser Unterschiede kann man Menschen durch ein Kontinuum von Morgentyp bis Abendtyp charakterisieren.
Im Lebensverlauf wechseln Individuen typischerweise vom Morgentyp in der Kindheit zum Abendtyp in der Adoleszenz und pendeln als Erwachsene dann meist wieder zurück zu früheren Aufsteh- und Schlafenszeiten.  
Für Jugendliche stellen die frühen Unterrichtszeiten eine große Herausforderung dar, denn sie leiden durch ihren präferierten späten Schlafrhythmus, den sie an freien Tagen und am Wochenende leben, an Schultagen unter sozialem Jetlag und in der Folge unter Schlafmangel, Konzentrationsstörungen, schlechten Noten und erhöhtem Konsum von Stimulanzien etc. Eine Befragung von Lehrpersonen während der Corona-Pandemie hat nun gezeigt, dass auch Lehrpersonen an Arbeitstagen im Home-Office ihren Schlafrhythmus um eine halbe Stunde verzögern. Dies impliziert, dass sowohl jugendliche Lernende wie auch Lehrpersonen von einem späteren Schulbeginn profitieren würden.

Entwicklung von GPS-angepassten Fragebögen zur Ableitung von Maßnahmen zur psychologischen Unterstützung während der Corona-Krise.

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