Studierende engagieren sich für Gewaltprävention

Österreich weist laut OECD-Studie 2015 im Vergleich von 27 untersuchten Ländern die höchste Mobbingrate bei den 11- bis 15-jährigen Schüler/innen auf.
Auch aus diesem Anlass erhielten die Studierenden des 3. Semesters des Studienzweigs Berufsorientierung und Lebenskunde im Rahmen der Lehrveranstaltung „Soziales vs. dissoziales Verhalten - Mobbing, Bullying unter Jugendlichen - Zivilcourage im Alltag“ die Möglichkeit, aktiv einen Beitrag zur Gewaltprävention im schulischen Feld zu leisten.
So bereiteten Michael Bonetti, Elena Krois, Alexandra Lehrbaum, Julia Putzhuber und Philipp Perisutti in Kleingruppen eine Doppelstunde zu ausgewählten Gewaltpräventionsprogrammen vor, um diese am 30.01.2019 in der Schulpraxis umzusetzen, mit der Intention, die Schüler/innen der zwei 3. und 4. Klassen der NMS Kettenbrücke für das Phänomen Mobbing zu sensibilisieren. Dabei fokussierten die Studierenden unter anderem auf die Themenbereiche Verantwortungsübernahme, Zivilcourage, Umgang mit Gefühlen und konkrete Handlungsmöglichkeiten in Mobbing-Situationen. Es gelang ihnen sehr gut, ihr in der Lehrveranstaltung erarbeitetes Wissen in der schulischen Praxis im Sinne einer Theorie-Praxis-Verschränkung anzuwenden.

Ein herzliches Dankeschön gilt der Direktorin der NMS-Kettenbrücke Mag. Ildiko Kuprian mit ihrem Lehrer/innenteam und den Schüler/innen der 3. und 4. Klassen für diese außergewöhnlich engagierte Kooperation mit der PHT.

 

Organisationseinheit: