"Schlaue Luxe" - Tirols Jugend erforscht die Natur zu Licht und Energie“

Glühbirne

Tirols „Schlaue Luxe“, Kinder und Jugendliche von 6-18, aus 6 Schulen der Region Innsbruck Süd, erforschen gemeinsam mit 6 Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft die Natur, um daraus innovative, technische Lösungsansätze in den Bereichen Energie, Beleuchtung und Biotechnologie abzuleiten. Es gilt die Jugend für Forschungshighlights der Region nachhaltig zu begeistern und zukünftige spannende Arbeitswelten in F&E aufzuzeigen.
Kurzfassung ades Projektes:
Tirols „Schlaue Luxe“, Kinder und Jugendliche von 6-18, aus 6 Schulen der Region Innsbruck Süd, erforschen gemeinsam mit 6 Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft die Natur, um daraus innovative, technische Lösungsansätze abzuleiten. Zentrales Thema ist das Licht, eine Energieform die alle Lebewesen beeinflusst. „Licht& Energie – Wir lernen von der Natur“ ist daher das Motto des vorliegenden Antrags. In Tirol spielt das Thema Licht-Energie eine bedeutende Rolle. Beispiele dafür sind allgegenwärtige innovative  Beleuchtungen, entwickelt durch ansässige Firmen und die geografisch besondere Lage (große Höhe, besondere Abschattungssituation im Wandel der Jahreszeiten in der alpinen Region). Einen wichtigen Beitrag zur Erforschung von Licht in den Bereichen Energie,  Beleuchtung und Biotechnologie leisten namhafte Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen am Standort, die sich im vorliegenden Projektantrag für Schulen öffnen und ihre Innovationen und Forschungsprojekte für die Jugend erlebbar machen. Dazu tauchen die  SchülerInnen tief in das stark interdisziplinäre Forschungsfeld der Bionik ein. Diese Wissenschaftsdiziplin wird, wenn auch schon seit Menschengedenken angewandt, als solche noch sehr wenig wahrgenommen, birgt aber ein enormes Potential an von der Natur  inspirierten Lösungsstrategien für technische Innovationen. In 3 aufbauenden Projektphasen erhalten die SchülerInnen, durch ein umfangreiches, didaktisch altersgerecht aufbereitetes Angebot an schulischen und außerschulischen Aktivitäten, einen spannenden,  praxisnahen und differenzierten Einblick in regionale Forschung und Entwicklung. Unter dem Motto „Was forschen?“ werden innovative Forschungsfelder für Kinder aufbereitet und der Kontext Natur-Technik hergestellt. In Phase 2 („Wie forschen?“) werden SchülerInnen  selbst zu jungen ForscherInnen: Sie schlüpfen in die Rolle des Forschers/der ForscherIn, experimentieren selbst nach Grundsätzen des forschenden, problembasierten Lernens und lernen Arbeitswelten in F&E kennen. Weibliche Role-models sprechen gezielt Mädchen  an und wecken ihr Interesse an Naturwissenschaft und Technik. Phase 3 öffnet den Blick für Anwendung & Innovation, unter dem Motto „Warum forschen? soll der Nutzen von Forschung für unsere Gesellschaft und Umwelt erlebbar gemacht und in Bezug zu  den Lebensrealitäten der jungen Menschen gesetzt werden. Gender ExpertInnen zum Thema Transkulturalität begleiten das Projekt und ermöglichen damit eine gezielte Ansprache von Mädchen und Kindern mit Migrationshintergrund, um kultur-und rollenbedingte Vorbehalte gegen Naturwissenschaft & Technik  abzubauen und das enorme Karrierepotential in diesen Bereichen aufzuzeigen. Im Rahmen einer Wanderausstellung werden die Projektergebnisse für interaktive Experimentierstationen aufbereitet und sichern so eine effiziente Verwertung und Nachhaltigkeit.

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