Mediale Darstellung der Wirklichkeit als Modell: Projektbericht zu einer Lehrveranstaltung im Schwerpunkt Mathematik

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Text: Andre Martin

Digitale und analoge Medien nehmen im pädagogischen Alltag einen immer höheren Stellenwert ein. Ziel der Lehrveranstaltung war es, Medien für den Mathematikunterricht kennenzulernen und situationsadäquat im pädagogischen Handlungsfeld einsetzen zu können. Die Studierenden konnten erfahren, dass der zielgerichtete Einsatz von Medien im Mathematikunterricht zur Förderung der Kreativität der Schüler*innen aller Altersgruppen beiträgt und differenzierter und selbstgesteuerter Unterricht durch die Vielfalt der verschiedenen Medien begünstigt und vereinfacht wird.

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In Kleingruppen bereiteten die Studierenden Workshops und eine Unterrichtseinheit vor, in der Medien gezielt eingesetzt wurden. Dazu wurden Medien-Projekte für die Volksschule, basierend auf theoretischen und fachdidaktischen Inhalten, ausgearbeitet, umgesetzt und reflektiert. Die Studierenden verwendeten geeignete Werkzeug- und Simulationsprogramme, Suchmaschinen, Lernplattformen und Programme zur einfachen Programmierung und entschieden über den didaktisch sinnvollen Einsatz im Unterricht. Unter anderem arbeiteten die Studierenden und Schüler*innen mit Bee-Bots, Lego und Scratch, GeoGebra, Augmented Reality, diversen Apps und erstellten gemeinsam mit Schüler*innen mathematische Videos.

Im Rahmen eines Stationsbetriebes wurden die einzelnen Projekte in einer Mehrstufenklasse in Innsbruck durchgeführt. Dem Engagement aller Beteiligten ist es zu verdanken, dass die Umsetzung in der Volksschule eine spannende Erfahrung für die Kinder wurde. Die aus den Kleinprojekten gewonnen Erkenntnisse helfen zusätzlich dabei, digitale Technologien im Mathematikunterricht der Volksschulen weiter zu verankern.