Expertinnen und Experten des Bildungsbereiches aus Bayern, Südtirol und Österreich im Austausch bei den 3. Innsbrucker Gesprächen zur Schulentwicklung

Komplexität steuern: Stärken entfalten - Diversität gestalten

Die 3. Innsbrucker Gespräche zur Schulentwicklung fanden am 1. und 2. April 2019  erstmals in einer Dreiländerkooperation zwischen der Pädagogischen Hochschule Tirol (Institut für Schulqualität und Innovation/Zentrum für Führungspersonen), der Pädagogischen Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion Bozen und dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München am Tiroler Bildungsinstitut Grillhof statt. Teilnehmer*innen aus den Bereichen Schulführung, Schulaufsicht und Schulentwicklung aus Österreich, Südtirol und Deutschland diskutierten ihre Erfahrungen und Vorstellungen zum Thema “Komplexität steuern: Stärken entfalten – Diversität gestalten“.

Impulse aus wissenschaftlicher Sicht brachten zwei anerkannte Bildungsforscher*innen ein: In der  Keynote 1 umriss der Klagenfurter Bildungsexperte Univ.-Prof. Dr. Stefan Zehetmeier einige wesentliche Punkte zur „Komplexität und Innovation im Schulsystem“. Keynote 2, „Wirkung von digitalen Medien in Lehr- und Lernprozessen“, zur Verfügung gestellt von Prof.in Dr.in Kristina Reiss aus München, zeigte den differenzierten Blick des Einsatzes digitaler Medien anhand einer groß angelegten deutschen Untersuchung.

Am Nachmittag boten sich in fünf Workshops Möglichkeiten des Einblickes in gelebte regionale Praxis. So entstand im anschließenden fokussierten Workshop-Marktplatz ein reger Austausch über die Grenzen hinweg.

Eine lustvolle Themenaufarbeitung der ganz anderen Art bot der Abend mit dem Theaterpädagogen Mag. Armin Staffler. Mit „Sehr anschaulich! RückSchauSpiele zum Tag(ungsthema)“ inszenierte er die Tagungserkenntnisse in bereits bewährter Weise.

In drei Good-practice-Beispielen wurden am zweiten Vormittag Einblicke in die Umsetzung von Schulentwicklung(svorgaben) geboten. Projekte aus Bayern, Südtirol und Tirol sorgten für Diskussionen, wurden doch die verschiedenen Rahmenbedingungen und Parameter deutlich sichtbar: auch ein Ergebnis der neuen Dreiländerkooperation!

Im World Café, mittlerweile ein Standardsetting der Innsbrucker Gespräche zur Schulentwicklung, wurden in vier Durchgängen „Innsbrucker Hypothesen zur Schulentwicklung“ formuliert. Mit diesen Ideen gingen die Teilnehmer*innen nach Hause und können im jeweils eigenen Kontext zur Umsetzung dieser beitragen.

 

Unser Dank gilt allen Referenten und Referentinnen der Keynotes, Workshops und Good-practice-Beispiele aus den unterschiedlichen Perspektiven sowie allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die wesentlich zum großen Erfolg dieser innovativen Veranstaltung beigetragen haben.

 

Das Organisationsteam der PH Tirol: Angelika Auer, Dorothea Hackl, Klaus Schneider, Thomas Weber

Das Organisationsteam der Pädagogischen Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion Bozen: Katharina Froner, Christine Gasser, Gertrud Verdorfer

Das Organisationsteam des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung München: Gerhard Maier, Karin Oechslein, Heinz Schlegel

Text: Klaus Schneider & Thomas Weber

Organisationseinheit: