Design 2030

Das gesamte 21. Jahrhundert ist ein Zeitraum, der durch sogenannte „Global Grand Challenges“, wie Ressourcenübernutzung, Umweltverschmutzung oder Klimawandel geprägt ist. Neben diesen bedrohlichen Prozessen sind es intendierte hochdynamische Entwicklungen, wie Globalisierung und Digitalisierung, die ebenfalls als Herausforderungen gesehen werden müssen. Die Antwort auf alle diese jeden Menschen überall auf der Erde betreffenden intensiven Veränderungen liegt in einer grundlegenden sozial-ökologischen Transformation, deren Richtung durch nachhaltige Entwicklungsziele, den Sustainable Development Goals oder Global Goals, definiert wird.

Im Projekt design.2030 werden Lernanlässe entwickelt und umgesetzt, in deren Rahmen der Denk- und Arbeitsweise des Design Thinkings folgend kreative und innovative Problemlösungen entwickelt werden, die zur Erreichung der Sustainble Development Goals beitragen. Ein zentrales Format und Element des Projeks ist ein Global Goals Design Jam, bei dem Menschen einen Tag lang ausgehend von konkreten Problemstellungen, die sie ihnen im Spannungsfeld zwischen Lebensqualtiätsvorstellungen und ausgewählten nachhaltigen Entwicklungszielen zeigen, in einem co-kreativen Projekt prototypisch Lösungen entwickeln und diese dann anschließend über einen längeren Zeitraum verfolgen, beispielsweise im Rahmen des Projektunterrichts oder in abschließenden Arbeiten. Um die Verankerung im Schulunterricht zu unterstützen, wird gemeinsam mit Lehramststudierenden und praktizierenden Lehrpersonen in Aus- und Fortbildungsformaten das Potential der entwickelten Lernanlässe für interdisziplinäres sowie fachliches Lernen (z.B. vor allem hinsichtlich des Faches Geographie und Wirtschaftskunde) eruiert und in entsprechende Unterrichtssettings übersetzt. Ein zentrales Projektergebnis wird  ein Handbuch sein, das die Planung und Umsetzung eines Global Goals Desing Jams unterstützt und das als Open Edcuational Resource zur Verfügung gestellt wird.

Im Rahmen der wissenschaftlichen projektbegleitenden Evaluation werden die Wirkungen des Lernformats erforscht, um daraus neue Einsichten zu gewinnen, wie eine wirkungsvolle Gestaltung von Bildung für nachhaltige Entwicklung bzw. Bildung für eine sozial-ökologische Transformation gelingen kann. Der Fokus liegt dabei auf die Förderung von Innovativität und Selbstwirksamkeitserwartungen. 

Bei Fragen, Interesse an der Mitwirkung, Teilnahme an entsprechenden Fortbildungsverstaltungen etc. wenden sie sich bitte an: anna.oberrauch@ph-tirol.ac.at; helga.mayr@ph-tirol.ac.at

Das Projekt 

ist eine Maßnahme von 
wird durchgeführt von    

wird gefördert von Bildünger - einem gemeinsamen Projekt von Ashoka und Sinnbildungsstiftung