Krems - das war´s wert!

Spoiler Alert! Zu spät, da habe ich mit dem Titel wohl zu viel verraten. Der hastige Leser kann sich damit zufriedengeben, trotzdem empfehle ich auf den „Weiterlesen-Button“ zu drücken. Unser Reisebericht von den EDU|Days 2017.

Also beginnen wir am Anfang. Nach langer Planung und Einteilung machten wir in den frühen Morgenstunden mit dem Zug auf den Weg von Tirol nach Krems. Leider hatten wir die Rechnung ohne die ÖBB und deren deutsche Anschlusszüge gemacht. 10 Minuten Verspätung waren leider schon zu viel für unsere S-Bahn nach Krems. Es galt also auf die nächste zu warten. Angekommen in Krems hasteten wir zu den Unterkünften, bezogen unsere Zimmer und eilten zur Donau-Universität. Gerade noch rechtzeitig schlichen wir uns in den Audimax für die Begrüßung und die ersten Vorträge. Aufgrund unserer Verspätung war der Fußboden leider unsere einzige Sitzmöglichkeit. Die anfänglichen Impulsvorträge waren uns, im Gegensatz zum Fußboden, alles andere als „zu hart“. Moderationen zu den Themen Digitalisierung 4.0, Entwicklungsperspektiven der Medienkompetenz und digitale Kompetenzen zeigten schnell den Fokus der EDU|days 2017. Auch die hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion mit Politikern aller Parteien zeigte den hohen Stellenwert und die Qualität dieser Veranstaltung.

Nach diesen ersten, durchaus bemerkenswerten, Eindrücken teilten wir uns in die verschiedensten Workshops auf. Genaue Berichte dazu findet der geneigte Leser ==> hier. Fleißig teilten sich die Studierenden über Twitter mit welcher Workshop und Vortrag gerade am Laufen war und welche Punkte daraus besonders interessant und spannend waren. Die Auswahl von Referaten und Präsentationen war so groß, dass so mancher von uns die Qual der Wahl hatte, welchem Beitrag er als nächstes lauschen möchte. Schließlich, gegen 19.00 Uhr, endete der erste Tag der EDU|days und man begab sich zusammen zu einem örtlichen Heurigen, um das heute Erlebte bei einem Gläschen näher zu erläutern, zu diskutieren und zu vertiefen.

Am nächsten Tag starteten wir voller Tatendrang und nach ausgiebigem Frühstück wieder zurück zur Universität um uns den nächsten spannenden Themen zu widmen. Besonders bemerkenswert war der Start der Veranstaltung mit sog. Pecha Kucha Vorträgen. Diese dauern genau 400 Sekunden und sind eine Herausforderung für jeden Vortragenden. Hier bemerkte man eklatante Unterschiede zwischen den Referenten, sowohl was die Ausdruckweise in Sprache, Mimik und Gestik betrifft, als auch die Gestaltung der Folien. Was Letzteres betrifft kann ich manchen Vortragenden diese Literatur dringend empfehlen.

Nach zahlreichen Workshops neigte sich auch dieser Tag dem Ende und wir konnten auf eine sehr gelungene Veranstaltung mit einigen äußerst interessanten Themen zurückblicken. Vollgepackt mit dieser Euphorie machten wir uns auf den Weg zurück nach Tirol. Jedoch auch hier hatten wir die Rechnung ohne die Österreichischen Bundesbahnen gemacht. Müde, etwas angespannt und auch etwas missgelaunt kamen wir dann doch noch an. Man verabschiedete sich und mit einem leichten Kopfnicken blieb nur noch zu sagen: „Aber das war’s wert!“

Organisationseinheit: